Quelle: https://www.pexels.com/photo/photo-of-group-of-people-in-a-meeting-1661004/

Ein Unternehmen besteht grundsätzlich aus verschiedenen Abteilungen, welche verschiedene Aufgaben übernehmen und für bestimmte Arbeitsabläufe zuständig sind.

Für bestimmte Firmen kann es interessant sein, gewisse Arbeitsschritte nicht mehr selbst zu übernehmen, sondern auszulagern.

Outsourcing – was bedeutet das?

Der Begriff Outsourcing kommt aus dem Englischen und setzt sich aus den Wörtern outside, resource und using zusammen. Zusammengefügt heißt es dann so viel wie, dass ein Unternehmen externe Mitarbeiter, ein anderes Unternehmen oder einen Freiberufler engagiert, bestimmte Aufgaben oder Arbeitsschritte zu übernehmen.

Grundsätzlich ist es eine Unternehmensstrategie, bei der einzelne Leistungen, interne Prozesse sowie Teilbereiche nicht mehr selbst erbracht werden.

 

Was sind die Gründe, die für das Auslagern bestimmter Abläufe sprechen?

Kosten sparen

Wenn ein Unternehmen beispielsweise ein Handwerksbetrieb ist und sich mit Marketingstrategien und anderen IT-Bereichen nicht auskennt, dann kann es für diese Firma sehr hilfreich sein, einen externen Mitarbeiter zu engagieren oder sogar eine Marketing-Agentur zu beauftragen, die eigene Homepage zu erstellen und stets aktualisiert zu halten sowie die Social-Media-Kanäle zu befüllen und die eigene Internetpräsenz zu erweitern.

Müsste sich die Firma selbst um diese Angelegenheiten kümmern, würde nicht nur sehr viel Zeit draufgehen, sondern auch viele Kosten. Dafür müssten interne Mitarbeiter entweder umgeschult oder neue Mitarbeiter eingestellt werden. Mit der Beauftragung von einer externen Firma können Kosten gespart werden.

 

Bessere Leistung

Wie im vorherigen Beispiel bereits angesprochen, kann eine Firma einen anderen Betrieb oder einen Freelancer engagieren, der die Aufgaben zu vollster Zufriedenheit erledigen kann.

Als Unternehmer muss natürlich geschaut werden, an wem man sie auslagert und ob diese kompetent sind.

Wenn Unternehmer es geschickt anstellen, dann profitieren sie nicht nur von einer riesengroßen Kosteneinsparung, sondern auch von einer hochqualitativen Leistung durch externe Hände.

 

Fokus auf die Kerngeschäfte

Mit Outsourcing beschäftigen sich nicht nur große Konzerne, sondern auch kleine Einzelunternehmer, die häufig sogar nur für sich alleine arbeiten.Um auch hier nicht alle einzelnen Schritte selbst durchführen zu müssen, entscheiden sich viele Selbstständige ein paar Arbeitsschritte in die Hände einer anderen Person zu geben.

Der häufigste Grund ist dabei meist, dass sie dadurch den Fokus weiterhin auf ihre eigenes Kernbusiness richten können. Kleine Unternehmer wachsen oftmals innerhalb kürzester Zeit und im Handumdrehen ist man als Selbstständiger mit all den Aufgaben überfordert.

Statt jemanden direkt einzustellen und sich dahingehend zu vergrößern, entscheiden sich Unternehmer externe Arbeitskräfte mit ins Boot zu holen. Vor allem Buchhaltung und die Social-Media-Betreuung werden häufig ausgelagert, da hier viel Zeit verloren geht.

Würde man nun in genau die Bereiche viel Zeit und Energie hineinstecken, dann bleiben nur mehr sehr wenige Kapazitäten, das eigene Unternehmer weiterzubringen und sich auf die Kerngeschäfte zu fokussieren.

Nachteile vom Outsourcing

Erhöhte Kommunikation

Der Unternehmenserfolg hängt unter anderem auch von der Kommunikation zwischen den einzelnen Mitarbeiter ab. Häufig gibt es bereits intern Schwierigkeiten. Je mehr Abteilungen nun ausgelagert werden, desto höher ist auch der Kommunikationsaufwand.

Vor allem, wenn Bereiche ausgelagert werden, in denen sehr präzise und nach strengen Richtlinien gearbeitet werden muss, kann dies manchmal sehr mühsam sein.

Mitarbeiter werden nicht mehr weitergebildet

Wenn ein Unternehmer so ausgerichtet ist, dass es bei jeder Neuerung bzw. bei jeden neuen Arbeitsschritten neue Freelancer oder eine andere Agentur sucht, dann werden die Mitarbeiter natürlich nicht mehr weitergebildet.

 

Kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Vor- und Nachteile!

Vorteile:

  • Kostenersparnis
  • Unternehmen sparen sich Zeit, da sie nicht die Mitarbeiter neu einarbeiten muss
  • Unternehmen sind flexibler (wenn viel Arbeit ist, dann lagern sie viel aus; sind wenige Aufträge dann engagieren sie zu dieser Zeit keine externe Agentur/Freelancer)

 

Nachteile:

  • Durch das Outsourcing ist ein Unternehmen von einer externen Quelle abhängig (arbeitet diese nicht gut oder kündigt sie den Auftrag, dann kann dies schlimme Folgen haben)
  • Wenig Ausbildung für die Mitarbeiter
  • Das Team wird immer kleiner (da mehr Schritte ausgelagert werden)
  • Vertrauen kann missbraucht werden (lagert ein Unternehmen beispielsweise die Buchhaltung oder sonstige heikle Bereiche aus, dann kann passieren, dass vertrauliche Daten weitergesagt werden)

 

Fazit!

Outsourcing ist voll und ganz in der Unternehmenswelt angekommen. Es gibt so viele Betriebe, die sich dafür entscheiden, gewisse Arbeitsschritte, Aufgaben oder interne Prozesse auszulagern.

Natürlich gibt es hier einige Vor- und Nachteile, die jedes Unternehmen für sich selbst abwiegen muss.